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Information und Aufklärung - just say KNOW!
and experience it..

oder anders:

Ich möchte auf diesen Seiten niemanden zum Drogenkonsum animieren, sondern vielmehr meinen Teil dazu beitragen, dass Falschinformationen und Vorurteile durch Tatsachen und Wissen in dieser unseren Gesellschaft ersetzt werden.
In der stillen Hoffnung, dadurch auch nur einen kleinen Schritt weiterzukommen, auf dem beschwerlichen Weg zu einer guten Drogenpolitik und einer bewussten Gesellschaft, die durch verantwortlichen Umgang mit den Geschenken der Erde wachsen kann.


Sinnvolle Drogenpolitik hat ein wesentliches Ziel: Aufklärung. Drogenkonsum ist nicht zu verhindern.

Erreicht werden kann ein Wissen um Wirkungen und Gefahren von Drogen. Drogenpolitik kann zu einer Kontrolle des Marktes führen, Repressionpolitik führt immer zur Deregulierung und Wildwuchs. Drogenpolitik kann die Qualität der Drogen kontrollieren und gesundheitliche Risiken reduzieren. Drogenpoltik kann Schwarzmarktstrukturen auflösen und den Vertrieb von Drogen uninteressant machen. Drogenpolitik kann differenzieren und das Gefährdungspotential und die Wirkung von Drogen aufzeigen. Drogenpolitik kann das Abrutschen in die Kriminalität verhindern und letztlich auf die Selbstverantwortung der KonsumentInnen, vor allem Jugendlicher bauen.

Und um den wirtschaftlichen Aspekt nicht zu vergessen: Drogenpolitik kann auch dafür sorgen, dass der Drogenverkauf, der bisher im Illegalen stattfindet, zu einer bedeutenden, zusätzlichen Steuereinnahme wird. Sinnvolle Drogenpolitik sollte Alkohol und Nikotin genauso behandeln, wie andere Drogen auch: Werbeverbot und kontrollierte Abgabe in Drugstores (Drogenführerscheine). Der Staat hat kein Recht, seinen Bürgern vorzuschreiben, was sie konsumieren dürfen. Ein Mensch, der einem anderen Menschen schadet, sollte dafür herangezogen werden - egal, was er für Drogen konsumiert, konsumiert hat oder konsumieren wird.

Informieren, ja. Warnen, ja. Stumpf verbieten, nein.


Argumente für eine kontrollierte Abgabe aller Drogen:

(einschliesslich Alkohol und Nikotin)
  • Kriminalisierung führt zu weniger Konkurrenz und damit höheren Gewinnspannen für kriminelle Organisationen.
  • Qualitätskontrolle.
  • Konsumenten könnten öffentlich zu ihrem Konsum stehen und offen darüber reden.
  • Bei mehr oder weniger willkürlichen Verboten tritt ein gestörtes Unrechtsbewusstsein bei Millionen von Bürgern auf.
  • Steuereinnahmen!
  • Einsparung der immensen Geldmittel zur Verfolgung und Kriminalisierung eines Grossteils der Bevölkerung.
  • Austrocknung des Schwarzmarkts.

weiterführende Ausführungen und Vorschläge:

de Grundsatzprogramm der LAG-Drogen
ein drogenpolitisches Grundsatzprogramm der LandesArbeitsGemeinschaft Drogen, einer Abteilung der Grünen, die ein Konzept entwickelt haben, welches meine volle Unterstützung verdient. Dabei wird auf eine kontrollierte Abgabe aller Drogen gesetzt, um den Schwarzmarkt auszutrocknen und einen grossen Teil der Gesellschaft zu entkriminalisieren. Sehr gut!

de Drogenpolitik! So nicht!
ein Pamphlet der Heroinistin Dorothea Pfeiffer zur falschen Drogenpolitik. Sehr umfangreich, einleuchtend und lesenswert. Eine Heroin-Abhängige, die sich nicht aus der Verantwortung ihrer Entscheidung zum Heroin entziehen will, aber in der momentanen Drogenpolitik eine Menge Kritikpunkte anzubringen hat. Gerade auch auf die geschichtliche Entwicklung der Drogen-Prohibition wird stark eingegangen (Opiumkriege!).


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